
Dieses über lange Jahre erfolgreichste Segelflugzeug der Offenen Klasse entwickelte Klaus Holighaus aus dem Einzelstück NIMBUS, mit welchem George Moffat 1970 in Marfa Weltmeister wurde. Noch zwei weitere Titelgewinne mit Serienflugzeugen folgten 1972 und 1974.
Der vierteilige GFK-Tragflügel erlaubte die Metnahme von bis zu 210 Liter Wasserballast, Außenflügel in Kohlefaser-Bauweise waren als Option lieferbar.
Der Rumpf ist als reine GFK-Schale ohne Stützstoff ausgelegt und hat je nach Baureihe ein Pendelleitwerk oder ein gedämpftes Höhenleitwerk. Seine Abmessungen erlauben auch großgewachsenen Piloten und einer umfangreichen Ausrüstung ausreichend Platz.
Nicht zuletzt deshalb wurde der NIMBUS-2 auch als geeignet befunden, daraus den ersten selbststartenden Schempp-Hirth Morotsegler zu entwickeln, den NIMBUS-2M.
Beim NIMBUS-2C waren auch die Innenflügel aus GFK und mit dem kombinierten Wölb/Bremsklappen-System des MINI-NIMBUS versehen. Der Erstflug dieser Variante erfolgte im Oktober 1978, die Musterzulassung im Februar 1979.
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